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First Flush Flugtee – das Erwachen der Teegärten aus der Winterruhe

Es ist wieder so weit: Der Frühling hat seinen Einzug gehalten. Die Teegärten sind aus dem Winterschlaf erwacht und bescheren uns die ersten Knospen und Blättchen, die nach der Winterruhe eine Fülle an ätherischen Ölen produzieren. Ausschließlich die ersten Pflückungen (Invoices) des Jahres werden direkt aus der Anbauregion per Luftfracht zu uns transportiert und als Flugtee bezeichnet. Die kurze Transportzeit per Luftfracht ermöglicht uns den Genuss eines hochkarätigen, absolut frischen First Flush Tees. Alle weiteren Ernten über das Jahr hinweg erreichen uns per Seefracht.

Die erste Ernte in Darjeeling, der bekanntesten Teeregion Nordindiens, startet in den tiefer gelegenen Gärten bereits im März. Gärten in Hochlagen (bis zu 2500 Höhenmetern) können aufgrund des kühlen Bergklimas erst später (etwa im April) mit der Ernte beginnen. Die kühle Luft bietet zusätzliche Feuchtigkeit und verlangsamt das Wachstum der jungen Triebe. Dies führt zu einer sehr intensiven Einlagerung der ätherischen Öle. Es wächst ein hocharomatischer Tee der Spitzenklasse heran. Die aller frühsten Pflückungen aus den tiefer gelegenen Gärten sind nicht von dieser Qualität. In Nepal und Japan starten die ersten Ernten im April. Allgemein kann man sagen, dass das Wetter mitspielen muss. Ungünstige Wetterlagen können zeitliche Verschiebungen von mehreren Wochen zur Folge haben.

Wie bei alle Saison-Spezialitäten empfiehlt es sich, Flugtee zu genießen, wenn er frisch eingetroffen ist. Da es sich um orthodox (traditionell) produzierten Tee handelt, ist dieser mindestens drei Jahre haltbar und wird auch außerhalb der Saison jeden Spitzen-First Flush, der uns während des Jahres per Seefracht erreicht, qualitativ übertreffen. Natürlich sollte Flugtee außerhalb seiner Saison etwas günstiger zu erstehen sein.

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